Pressemitteilung der Gemeinde Gatersleben 04/09

Ländlicher Wegebau

Ausbau des Wirtschaftsweges vom Friedhof Gatersleben in Richtung Concordia-See

Gatersleben. Am Mittwoch, dem 22. April 2009 erfolgt um 10.30 Uhr der Spatenstich für den Ausbau eines Wirtschaftsweges in der Gemarkung Gatersleben durch den Sachgebietsleiter vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Mitte (ALFF) Michael Stief, Holger Pesel vom Verband der Teilnehmergemeinschaft (VTG), den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft Helfried Stockmann und die Bürgermeisterin Dr. Edith Hüttner. Der Spatenstich erfolgt am Friedhof Gatersleben.

Das ALFF (Sitz in Wanzleben) hat am 08. Februar 2006 den Wege- und Gewässerplan im Flurbereinigungsverfahren „Seeländereien“ genehmigt und begleitet diese Maßnahmen.
“Im Gebiet der Seeländereien sollen insgesamt 15 Wege auf einer Länge von 12.600 m in einem Zeitraum von 2007 bis 2010 ausgebaut werden. Die veranschlagten Kosten betragen für die gesamten Maßnahmen 1,6 Mio. € und werden bis zu 90 % durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert“ – so Michael Stief vom ALFF. Der erforderliche Eigenanteil von 10 % wird durch die Teilnehmergemeinschaft, einer Vereinigung der Eigentümer von Grundstücken, die als Körperschaft des öffentlichen Rechts unter Aufsicht der Flurbereinigungsbehörde stehen, aufgebracht. Auftraggeber und Bauherr ist der Verband der Teilnehmergemeinschaften Sachsen-Anhalt. Bürgermeisterin Edith Hüttner: „Es ist erfreulich, was sich im Bereich ländlicher Wegebau in den letzten Jahren getan hat. Das Engagement der Teilnehmergemeinschaft ist toll und alle ziehen gemeinsam mit dem ALFF an einem Strang. So erfolgte bereits in 2007 der Ausbau des Wirtschaftsweges zwischen Gatersleben und Friedrichsaue.“

Bauausführender Betrieb ist die Firma STRABAG AG, Niederlassung Halberstadt, mit einem Auftragsvolumen in Höhe von 198.000 €. Die Gemeinde muss anteilige Baukosten, die nicht förderfähig sind, in Höhe von ca. 10.000 € selbst tragen.

Aufgrund der besonderen Problematik der zu erwartende Vernässungen im Bereich der Seeländereien erfolgt der Ausbau in Betonspurbahnen. Der Weg hat eine Länge von 1.700 m und führt durch eine Eisenbahnbrücke. In diesem Bereich befindet sich eine Pflasterung aus Natursteinen, die beibehalten wird.

Im Jahr 2010 erfolgen im Rahmen von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen an beiden Feldwegen Anpflanzungen von Obstgehölzen. Die Bepflanzung der Wege mit einheimischen Obstbäumen war schon immer der Wunsch der Gemeinderäte, denn an Feldwege gehören traditionell Obstbäume. Mit diesen Pflanzungen wird auch ein guter Beitrag für die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichtes geleistet – so Bürgermeisterin Dr. Edith Hüttner.