Pressemitteilung der Gemeinde Gatersleben 09/08 Ein Lichtblick zum HerbstanfangSpatenstich für den grundhaften Ausbau der innerörtlichen Kreisstraße in GaterslebenGatersleben. Die Gemeinde Gatersleben hat sich über 10 Jahre intensiv um den grundhaften Ausbau der sich in einem schlechten Zustand befindenden innerörtlichen Kreisstraße bemüht. In 2001 kam sie endlich in das Mehrjahresprogramm des Landkreises. 2006 wurde nach der Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmebeginns eine Vereinbarung zur Abwicklung der Maßnahme zwischen beiden abgeschlossen. Die Kreisstraße liegt heute im Zuständigkeitsbereich des Salzlandkreises. Der Spatenstich für den 1. Bauabschnitt wird am Mittwoch, dem 3. September 2008 um 10.00 Uhr in Gatersleben gemeinsam von Landrat Ulrich Gerstner und Bürgermeisterin Dr. Edith Hüttner in der Langen Straße vollzogen.
Der Landkreis und die Gemeinde Gatersleben werden im Zuge einer
Gemeinschaftsmaßnahme die Kreisstraße und die Nebenanlagen vom Ortseingang
bis zur Straße „Am Schwabeplan“ (einschl. Kreuzung zur Corrensstraße) in 4
Bauabschnitten bis 2011 ausbauen. Der Landkreis und die Gemeinde sind
Baulastträger und führen ihre jeweiligen Baumaßnahmen zeitnah gemeinsam durch.
Insgesamt sollen 1,498 km ausgebaut werden. Der 1. Bauabschnitt umfasst 352 m
von der Einmündung Bahnhofstraße bis zur Langen Straße 8 (in Höhe der
Kreissparkasse).
Das gemeinsame Bauvorhaben wird im Rahmen einer Projektförderung zum Gesetz
zur Entflechtung von Gemeinschaftsaufgaben und Finanzhilfen für Vorhaben des
kommunalen Straßenbaus in Höhe von 75% bezuschusst. Um die Mindestfahrbahnbreite von 5,50 m und beidseitig Fußwege von 1,50 m zu gewährleisten, musste die Gemeinde Grundstücke erwerben. Die leer stehenden Objekte wurden bereits abgerissen. Nach öffentlicher Ausschreibung erhielt eine Firma aus der Region – die Staßfurter Baubetriebe GmbH – den Zuschlag für den grundhaften Straßenausbau.
Gatersleben ist einer der bedeutendsten Standorte für die pflanzliche Biotechnologie.
„Die innerörtliche Kreisstraße ist in einem sehr schlechten Zustand. Wir freuen uns,
dass der Wissenschaftsstandort in Zukunft besser erreichbar ist, und dass die
Anwohner, die in den letzten Jahren viel erdulden mussten, entlastet werden“ – freut
sich Gaterslebens Bürgermeisterin Dr. Edith Hüttner. |