Rückblick



Green Gate Gatersleben wurde als „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet



Roland Sahr
Deutsche Bank Sachsen-Anhalt
Prof. Dr. Ulrich Wobus
Direktor des Leibniz-Institutes für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung
Dr. Edith Hüttner
Bürgermeisterin
Hans Strohmeyer
Geschäftsstellenleiter von InnoPlanta
Minister Reiner Haseloff
Herr Ordinariatsrat Lieb bei der
Einweihung des Gewächshauses

04. August 2006

Green Gate Gatersleben wurde als „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet

Deutsches Pflanzenbiotechnologiezentrum öffnete am 26. September 2006 Interessierten seine Pforten

Green Gate Gatersleben wurde am 26. September 2006 durch Roland Sahr von der Deutschen Bank, als einer der „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Mit der Verleihung des Gaterslebener Forschungspreises durch die Gemeinschaft zur Förderung der Kulturpflanzenforschung Gatersleben e.V. und das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) soll eine herausragende wissenschaftliche Leistung eines Nachwuchswissenschaftlers gewürdigt werden. Die Einweihung des neuen Forschungsgewächshauses des ansässigen Bioparks durch Dr. Reiner Haseloff, Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, bildet einen weiteren Höhepunkt des Tages. Zu den prominenten Gästen dieses Tages zählt zudem Petra Wernicke, Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt von Sachsen-Anhalt. In Gatersleben, dem Pflanzenbiotechnologiezentrum in der Mitte Deutschlands, öffnete zur Feier des Tages am 26. September 2006 zahlreiche Unternehmen und Institutionen ihre Pforten für interessierte Besucher. Angeboten wurden unter anderem eine Führung durch die Genbank des IPK - eine der weltweit führenden Einrichtungen dieser Art und Führungen durch die Unternehmen SunGene, TraitGenetics, Novoplant und Array-On. Im „Grünen Labor“, einem Schülerlabor für Biologie im Biotech-Gründerzentrum in Gatersleben, hatten interessierte Besucher die Möglichkeit, selbst einmal biotechnologische Experimente durchzuführen und beispielsweise DNA aus Pflanzen zu extrahieren.

 

 

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Eröffnung der Heimatstube



   

Die Heimatstube wurde im August 2006 eingeweiht. Sie basiert auf den Funden von Erhard Teichfischer , der die alte Heimatstube 1989 am Pothof eingerichtet hat und sich bis zum heutigen Zeitpunkt um diese Heimatstube gekümmert hat. Herzlichen Dank für das großartige Engagement von Erhard Teichfischer.

Die heutige Heimatstube war über einige Jahrzehnte der Wohnsitz von Familie Stubbe. Prof. Dr. Hans Stubbe leitete das Institut von 1943 – 1969. Frau Dr. Charlotte Stubbe – seine Frau – lebte bis 2001 in dieser Wohnung.

In viel mühevoller Kleinarbeit, nach langem Aktenstudium und nach intensiven Beratungen finden wir die Heimatstube heute so vor, wie sie die Heimatforscher Andreas Czihal und Karola Schulz ehrenamtlich eingerichtet haben. Sie haben viel Neues und nach Themen geordnet zusammengetragen.

Wir danken den Gaterslebener Bürgerinnen und Bürgern, die uns alte Fund- und Sammelstücke für die Heimatstube zur Verfügung gestellt haben. Für den Kauf einer neuen Glasvitrine stellte uns die Sparkasse freundlicherweise 1000 € zur Verfügung. Auch der Gemeinderat hat Mittel bereit gestellt, um die Heimatstube neu herrichten zu lassen. Umfangreiche Sanierungsarbeiten (Maler-, Elektro- und andere Arbeiten) waren zu tätigen. In der Küche wurde großer Wert darauf gelegt, den alten Herd zu integrieren und alte Schalter im Urzustand zu belassen bzw. stilgerecht auszutauschen.
Das, was heute in der Heimatstube entstanden ist, kann sich sehen lassen.

Mein besonderer Dank gilt Andreas Czihal für seinen unermüdlichen Einsatz und sein großes persönliches Engagement in der neuen Heimatstube. Er wurde dabei großartig unterstützt von Karola Schulz, der ich ebenfalls ganz herzlich danken möchte. Beide waren ein tolles Team und haben viel gemeinsam bewegt. Auch hat Dr. Peter Apel immer hilfreich zur Seite gestanden. Dem Archäologen Thomas Kubenz möchten wir für so manchen hilfreichen Hinweis danken. Außerdem danke ich Ines Fessel für die bauliche Begleitung und Klaus Weinert mit seinen Mitarbeitern.

Die Heimatstube wurde vom Pothof zum Oberhof, neben die Bibliothek verlegt, um sie hier einer breiten Bevölkerung besser zugänglich zu machen.

Ich wünsche allen Besuchern unserer neuen Heimatstube viel Spaß und Kurzweile und ich hoffe, dass alle ein bisschen schlauer aus der Heimatstube gehen, und jedem ein kleines Stück Geschichte unseres Ortes näher gebracht werden konnte.

 

Dr. Edith Hüttner
Bürgermeisterin

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Ab Oktober wird die Heimatstube immer am letzten Donnerstag im Monat von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein.