Um die Mitte des 15. Jahrhunderts entstand zwischen Gatersleben und dem etwa 20 Kilometer östlich gelegenen Aschersleben der "Große Gaterslebisch-Ascherslebische See", der bis Ende des 17. Jahrhunderts durch seinen Fisch- und Wildreichtum zusammen mit dem Hakelwald Leben und Wirtschaft der umliegenden Gemeinden bestimmte. Er wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts, nachdem das Land zu Brandenburg-Preußen gekommen war, durch den Einfluss der preußischen Könige trockengelegt, um für die Landwirtschaft mehr Acker- und Weideland zu gewinnen.